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IMPRESSUM

Es steht viel auf dem Spiel

Die nächste Runde der Tarifverhandlungen für das private und öffentliche Bankgewerbe findet am 12. Juli statt. In der Gehaltsfrage gab es in den letzten 3 Runden keine Einigung zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaften (DBV, DHV und ver.di). Die Arbeitgeber hatten in der letzten Verhandlungsrunde ein Gehaltsangebot vorgelegt, das unter 1% pro Jahr liegt. Angesichts einer Erhöhung in vergleichbaren Branchen ist das inakzeptabel. Sogar die Renten werden zum 1. Juli 2016 um 4,25 % erhöht. Wer so etwas akzeptiert, lädt die Arbeitgeber dazu ein, weitere Verschlechterungen am gesamten Tarifvertrag durchzusetzen.

 

Es geht nicht nur um Ihr Gehalt, sondern auch um viele – gewohnte - Leistungen rund um Ihr Arbeitsverhältnis.

 

Wissen Sie, was der Tarifvertrag zusätzlich zu Ihrem Gehalt alles regelt?

  • die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden (gesetzlich 8 Stunden pro Tag bei einer  6-Tage-Woche, also 48 Stunden)
  • 30 Tage Urlaub (gesetzlich 24 Tage bei einer 6-Tage-Woche, also 4 Wochen)
  • Dienstfrei am 24. Dezember und 31. Dezember
  • Sonderurlaube bei verschiedenen Anlässen wie Hochzeit, Jubiläum, Umzug
  • Arbeitsbefreiung für Ehrenämter
  • vermögenswirksame Leistungen
  • Zuschläge für Mehrarbeit an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen, Nachtzeit und Schichtarbeit
  • Sonderzahlungen
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
  • Krankengeldzuschuss
  • erweiterter Kündigungsschutz
  • Abfindungsregelungen
  • Vorruhestand

 

Diese Leistungen erhalten alle Mitarbeiter, auch mit AT-Vergütung, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Gewerkschaft.

Ist dies der Anfang vom AUSSTIEG AUS DEM BANKENTARIFVERTRAG!?

 

Das kann sein, aber die Gewerkschaften DBV, DHV und ver.di werden weiter hart verhandeln. Dafür wird die Unterstützung von Ihnen allen benötigt. Im Falle eines Streikaufrufs der Gewerkschaften gilt: Der Arbeitgeber darf die Streikteilnahme nicht verhindern. Sogenannte „Notdienste“ müssen vom Arbeitgeber mit den Gewerkschaften vereinbart werden.

 

Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin darf sich an einem Streik beteiligen. Das Streikrecht ist ein gesetzliches Recht!

Mitglieder der Gewerkschaften bekommen für die Zeit der Streikteilnahme den Gehaltsabzug von der Gewerkschaft zum großen Teil ersetzt.

 

Zeigen Sie Mut! Zeigen Sie Flagge für Ihren Tarifvertrag!

Es geht um Ihre Zukunft!

 

Informieren Sie sich online bei den Gewerkschaften –

z.B. unter http://www.dhv-cgb.de/tarifarbeit/tarifinfos-branchen/banken